Stop Bayer Monsanto

 

Stop BAYER/MONSANTO!

Aufruf zur Demonstration am Samstag dem 29. April um 14 Uhr in Berlin, Auftakt: Petersburgerplatz anlässlich der Bayer Hauptversammlung am 28. April in Bonn

Auch jetzt schon ist die Marktmacht der globalen Chemiekonzerne im Saatgutsektor erschreckend groß: nach den angekündigten Fusionen und Übernahmen von 2017 entstünden drei Megakonzerne (Bayer/Monsanto, Dow/Dupont sowie ChemChina/Syngenta) mit insgesamt ca. 60% Marktanteil auf kommerziell gehandeltes Saatgut.

Konzerne wie Bayer und Monsanto drängen mit allen Mitteln auf die Weltmärkte und verdrängen lokal angepasste Sorten sowie kleine Erzeuger und machen Landwirte gezielt von ihrem Hybridsaatgut abhängig. Der, wider aller Versprechen, steigende Bedarf an Pestiziden nützt nur den Chemiekonzernen und bedroht die Gesundheit von Mensch, Tier, Gewässern, Böden und ist Mitschuld am massiven Bienensterben. Trotzdem drängen Konzerne wie Bayer und Monsanto mittels lobbyistischem Einfluss auf verlängerte Zulassungen ihrer hoch profitablen Produkte. Auch sichern sie sich durch Patente auf Tier- und Pflanzengene ein Vorrecht auf unsere Natur. Ein Vorrecht das gerne genutzt wird, um rechtliche Ansprüche geltend zu machen. Trotz allem werden diese Konzerne auch noch mittels Subventionen und Förderprogrammen von der EU, zum Beispiel bei der Erforschung neuer Hybrid Sorten, unterstützt.

Mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer würde einer der weltweit größten Agrarkonzerne mit einem Marktanteil von knapp 30% auf Saatgut und 25% auf alle Pestizide entstehen. Im Bereich des gentechnisch veränderten Saatguts würde „Baysanto“ sogar einen Marktanteil von 90% erreichen.

Preismanipulation der Landwirtschaft, Einflussnahme auf Qualität und Zukunft unserer Ernährung, verminderte Sortenvielfalt, noch nie dagewesene Patentmengen auf Leben und noch mehr politischer Einfluss einiger weniger Megakonzerne wären die Folge.

Die voranschreitende Konsolidierung des Saatgutmarktes und der Lebensmittelindustrie insgesamt sichert nicht die Zukunft der Ernährung der Menschheit, sondern sie bedroht sie! Außerdem stehen die Integrität der Umwelt, die Unabhängigkeit der Landwirtschaft, die Wahlfreiheit der Bauern sowie tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel!

Wir dürfen den Chemiekonzernen nicht noch mehr Macht über unsere Ernährung geben!Deshalb fordern „Stop Bayer Monsanto“ und „Konsum rEvolution“ solidarisch mit den Protestaktionen in Bonn:

  • Bayers Übernahme von Monsanto stoppen!
  • Giftige und vermutlich krebserregende Pestizide wie Glyphosat und Glufosinat stoppen!
  • Patente auf Tier- und Pflanzengene stoppen!/li>
  • Subventionen für Großgrundbesitz und gigantische Monokulturen stoppen!
  • Millionenschwere Förderprogramme für Hybridweizen stoppen!
  • TTIP, CETA und EPA`s stoppen!

Stattdessen wollen wir:

  • Beschränkung der Marktmacht der Konzerne: für ein schärferes Wettbewerbsrecht das zunehmender Konzernmacht tatsächlich etwas entgegensetzt, niedrigere Schwellenwerte für Fusionsverbote, eine Prüfung der Auswirkungen von Fusionen und Zusammenführungen auf Mensch und Umwelt statt nur den Verbraucher und ein Trennungsgebot der Sparten Pestizid und Saatgut!
  • regionale Märkte stärken: Anreize schaffen für regionalen Handel, lokal angepasste Sorten erhalten!
  • EU Unterstützungen sinnvoll verteilen: Kleinbauern und ökologische Landwirtschaft fördern!
  • Sortenvielfalt und Biodiversität fördern statt auf Profitinteressen getrimmtes Saatgut: Forschungsgelder für regionale Züchter bereitstellen!

Die Initiative „Stop Bayer Monsanto“

Nach einer Demonstration gegen Monsanto im Oktober 2016 in Berlin, ausgerichtet von „Konsum rEvolution“, gründeten wir, einige Studenten der Berliner Universitäten und anderen unabhängigen Personen die Initiative „Stop Bayer Monsanto“.

Wir organisieren uns selbst und arbeiten komplett freiwillig.

Unser Ziel: mittels Aufklärungsarbeit und öffentlichkeitswirksamen Demonstrationen die Bevölkerung aufmerksam auf die Risiken der Übernahme von Monsanto durch Bayer zu machen. Sowie durch eine formelle Petition und politische Forderungen die Politik zum Handeln aufzufordern.

Unsere Mittel: regelmäßig organisieren wir Infostände an verschiedenen Orten in Berlin und veranstalten Informationsabende zum Thema. Unterstützung und Hilfe für unsere Demonstration in Berlin erbeten Mitstreiten.

Kommt und unterstützt uns am 29.04. um 14Uhr in Berlin, Auftakt: Petersburgerplatz. Bringt eure Transparente und Mitstreiter und lasst uns gemeinsam tanzend und demonstrierend einstehen für eine gesunde, verträgliche und zukunftsfähige Landwirtschaft ohne Gentechnik und gefährliche Pestizide!

Mitmobilisieren:

Lasst uns zeigen, dass die Grundlage unserer Ernährung uns Alle gemeinsam etwas angeht! Helft uns für die Demonstration zu mobilisieren und verbreitet diesen Aufruf!

Mitreden:

Auch suchen wir für Kundgebungen zu Beginn und zum Ende unserer Demonstration noch Redner_Innen aus der Bewegung.

Mitbezahlen:

Die Plakate, Flyer und Postkarten kosten Geld, das sich nicht mehr nur aus unseren eigenen Taschen bezahlen lässt. Daher sind wir für jegliche Zuwendungen dankbar!

Andra-Antonia Marin
GLS Bank
IBAN: DE31 4306 0967 1175 7295 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Unterstuetzung StopBM

Wir freuen uns über Unterstützung und Kooperation jedweder Art! Gerne übernehmen wir Logos in unsere Newsletter, Flyer, Plakate und die Website und zeigen dass uns das gemeinsam etwas angeht!

(Kontakt: contact@stop-bayer-monsanto.de)

Tage des Protests in Berlin und Nordrhein-Westfalen

Gemeinsam mit der „Coordination gegen Bayer Gefahren“ rufen wir auf zu Gegenwehr und zu Widerstand, zu vielfältigen Aktionen rund um die Hauptversammlung der AktionärInnen des BAYER-Konzerns am Freitag, den 28. April 2017 in Bonn:

  • Kick off Veranstaltung “Stop BAYER/MONSANTO“
    25. April 2017, 19.30 Uhr [Veranst.: CBG/IFOAM/Navdanya]
    Universität Bonn, Hörsaal XVII im Hauptgebäude
    Regina-Pacis-Weg 1 / Am Hof 1
    (U-Bahn-Station Universität/Markt)

  • - Internationales Townhall Meeting in Köln
    27. April 2017, 19:30 Uhr [Veranst.: IFOAM/Navdanya]
    Universität Köln, Aula 1 im Hauptgebäude 100, Albertus-Magnus-Platz> Aktionen/Demonstration „Stop BAYER/MONSANTO!“ vor der Hauptversammlung des BAYER-Konzerns
    [ Veranst.: Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)]

    28. April 2017, von 7 Uhr bis 10 Uhr morgens World Conference Center Bonn, Platz d. Ver. Nationen

  • Kundgebung in Bonn „Stop BAYER/MONSANTO!“ vor der Hauptversammlung des BAYER-Konzerns
    [ Veranst.: Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)]

    am 28. April 2017, 8.30 Uhr bis 10 Uhr morgens
    World Conference Center Bonn, Platz d. Ver. Nationen

  • Aktionen und Reden der Kritischen BAYER-AktionärInnen der CBG in der Hauptversammlung des BAYER-Konzerns
    28. April, 10 Uhr morgens bis 18 Uhr abends
    World Conference Center Bonn, Platz d. Ver. Nationen

  • Internationale Pressekonferenz „Stop BAYER/MONSANTO!“ zur Hauptversammlung des BAYER-Konzerns
    28. April 2017, 11 Uhr [Veranst.: CBG/IFOAM/Navdanya]
    IFOAM-Büro, Charles-de-Gaulle-Straße 5, 53113 Bonn

  • Demonstration in Berlin „Stop BAYER/MONSANTO!“
    [Veranstalter: Initiative „Stop BAYER/MONSANTO“]
    am 29. April 14 Uhr nachmittags
    Auftaktkundgebung Berlin, Petersburger Platz
    weitere Informationen: www.stop-bayer-monsanto.de
    Kontakt: contact@stop-bayer-monsanto.de

    Coordination gegen Bayer Gefahren:
    www.cbgnetwork.org
    info@cbgnetwork.org

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