1000 Gärten Soja-Projekt

Sojaschrot ist für die intensive Fleischerzeugung das wichtigste Agrarimportprodukt für die EU und Deutschland.

80 bis 90 Prozent des in Deutschland verfütterten Sojaschrots geht in die Fleischerzeugung, der Rest in die Milchproduktion.

Mit der zunehmenden Fleischerzeugung haben auch die Sojaschrotimporte zugenommen - in den letzten 20 Jahren um über ein Drittel auf über 4,5 Millionen Tonnen.

Die europäischen Sojaimporte kommen überwiegend aus Südamerika, vor allem aus Brasilien, Argentinien und Paraguay. Dort werden jetzt vor allem Savannen gerodet, um neuen Flächen für den Sojaanbau zu schaffen.

Das ist schlecht für den globalen Klimaschutz und die Nachhaltigkeit in Südamerika.

Der Soja wird in Monokulturen unter Einsatz großer Mengen giftiger Pflanzenschutzmittel angebaut.

Außerdem ist das Saatgut in diesen Ländern meistens genverändert.

Bio-Soja aus Deutschland bedeutet: Eine nachhaltige Versorgung mit pflanzlichem Eiweiß, kurze Transportwege, Unterstützung der heimischen Landwirtschaft sowie eine nachvollziehbare und gesicherte Herkunft.

Mit der Züchtung von regional und klimatisch angepassten sowie ertragreichen Soja-Sorten für den biologischen Landbau in Deutschland wird nicht nur die Sortenvielfalt gefördert, sondern wir können uns auch unabhängig von weltweit agierenden Saatgut-Monopolisten machen. Die entstehenden Sorten sind frei von Patenten, Züchter können sie also weiterentwickeln.

Weitere Informationen zum Projekt

Ansicht kurz nach der Aussaat

Ansicht im August 2016

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