Radfahrer fordern mehr Sicherheit

Korbach. Nachdem der Radfahrstreifen an Solinger Straße und Südring angelegt worden ist, fordern Korbacher Radfahrer weitere Verbesserungen von der Stadtverwaltung ein. „Nur durch einen deutlich höheren Anteil des Radverkehrs lassen sich die Klimaziele der Bundesregierung im Verkehrssektor erreichen“, so Dr. Peter Koswig, Sprecher der BI lebenswertes Korbach. „Die aktuellen Unwetter als Folge des menschengemachten Klimawandels belegen die dringliche Notwendigkeit, rasch zu deutlichen Einsparungen im Kohlendioxidausstoß zu kommen.“

Die Angst vor Unfällen hält viele potentielle Radfahrer von Fahrten ab. Konkret haben die BI-Mitglieder vorgeschlagen, Schutzstreifen auch an der vielbefahrenen Briloner und Arolser Landstraße anzulegen. Auch der kaum noch sichtbare Streifen an der Strother Straße ist dringlich zu erneuern. Dieser Weg wird von Schülern stark genutzt und ein geplanter Straßenumbau zieht sich hin. Weiterhin sollten noch weitere Straßen mit Tempo 30 versehen werden, beispielsweise die Louis-Peter-Straße, die ebenfalls als Schulweg dient und an der viele ältere Menschen wohnen. Dringlich reparaturbedürftig stellen sich derzeit die gepflasterten Bereiche an der Stechbahn in Höhe Bücherei und Museum, sowie unter der Bahnbrücke in der Wildunger Landstraße dar.

Am vorhandenen Radweg Westring empfiehlt die BI eine niveaugleiche Durchpflasterung von Geh- und Radweg an den Einmündungsbereichen der nachrangigen Straßen. Diese Maßnahme erhöht die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern gleichermaßen und hat sich in anderen Städten seit Jahren bewährt.

 

 

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